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Die Sommertour 2017

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Die Looping Brothers sind zurück von ihrer USA Tour. Matthias und Ralf waren total begeistert über die vielen, besonderen Eindrücke. Sie hatten mal wieder außergewöhnlich schöne Konzerte, einige davon mit unserem Freund Si Kahn. Nach der Rückkehr und einer kleinen Pause ging es für die beiten gleich weiter mit der Sommertour des Otto Groote Ensembles. Wir geben bis zum Spätsommer 8 Konzerte. Begonnen hat die Reihe mit einem Konzert an einem Ort auf Spiekeroog, der bis dato noch nie als Spielort für einen Konzertabend gedient hat. Was eigentlich sehr erstaunlich ist. Der alte Strandkorbschuppen in den Dünen nahe des Badestrandes ist wie gemahlt für einen Abend mit handgemachter Musik. Wir hatten schon einige erstaunliche Abende auf der Insel. Dieser toppt sie jedoch alle. Wir werden in dem Schuppen diesen Sommer noch zwei weitere Konzerte geben.

Unser nächster Termin am 29. Juli führt uns wie jedes Jahr um diese Zeit, zu Freunden ins Ipweger Moor.Bärbel Dietzow und Charlie Koopmann betreiben dort den Folkclub "Konzertdiele Moorhausen". Die Beiden haben diesen Ort zu einem kleinen aber feinen Spielort für Folkmusiker aus aller Welt etabliert. Wir sind stolz und glücklich, dass wir zu den regelmäßigen Gästen von Bärbel und Charlie zählen. Zu den Höhepunkten eines Konzertabends zählen immer die Gastauftritte des Hausherren. Charlie versteht es vorzüglich, mit seinem Mundharmonika - Spiel für besondere Momente zu sorgen. Wir sind so gut mit ihm eingespielt, dass er in jedem Set das Ensemble bei einigen Stücken unterstützen wird. Die Anzahl der Plätze ist auf etwa 80 begrenzt. Schon Anfang Juli gab es 60 Vorbestellungen. Wer noch kommen möchte, muss sich also beeilen und Charlie eine Mail senden oder ihn anrufen. 

Die anderen Sommertermine findet ihr auf der Seite unter: Auftritte.

 

Zur neuen CD und Konzertrückblick

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Die neue CD ist fertig!

Das Konzert im Theaterhaus Schnürschuh zur offiziellen Vorstellung war, ich kann es nicht anders sagen, wunderbar für uns. Dank an all die vielen Besucher, die mit uns diesen Abend gefeiert haben. Eine besondere Freude haben uns unsere musikalischen Gäste bereitet.
Linde Nijland, Bert Ridderbos, Gurbe Douwstra, der Fährmann, Christian Sperber und Martin Kirchner haben den Abend komplett – und besonders schön gemacht. Eine kleine Auswahl der Fotos die Christian im Laufe des Tages gemacht hat findet ihr hier auf der Seite.

Nun ein paar Worte zur neuen CD. Ich verwende dafür einen Auszug aus dem Begleittext des Booklets:

„Mit Noordlandwind veröffentlichen wir erstmalig eine CD mit einem Schwerpunktthema. Wir haben Stücke ausgewählt, bei denen es inhaltlich um das Verlassen einer alten Welt geht. Die damit verbunden Gefühle von Neugier und Abenteuerlust werden ebenso berührt, wie Unbehagen und Trauer um das Vergangene. In der Abfolge kann man die ersten sieben Lieder der CD als Auswandererlieder bezeichnen. Dabei hatten wir, zu Beginn der Arbeit an den Stücken, die Lage der Menschen in Deutschland und Europa vom Ende des 18. bis zum 20. Jahrhundert  im Kopf. Während der Arbeit im Studio in den letzten Monaten zeigte die weltpolitische Lage deutlicher als ohnehin schon, wie aktuell das Thema war,  ist und wohl auch immer sein wird.

Wir würden uns freuen, wenn diese CD oder wenigstens einige der Lieder für Mitgefühl und Verständnis werben könnten für die vielen Flüchtlinge in der Welt und ihre Nöte. Schließlich ist es nicht lange her, dass zahllose Europäer den einzigen Ausweg für sich und ihre Lieben in der Emigration sahen“.

 

Begrüßung

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                                                                   Aktuelle CD "Noordlandwind" (2015)

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Im Jahre 2005 schrieb ich, ohne große Ambitionen, meinen ersten Song. Meine musikalischen Vorlieben lagen schon immer im Bereich Singer/Songwriter. So ist es nicht verwunderlich, dass ich mich an einem Folk-Song versucht habe.
Meine Muttersprache ist Plattdeutsch und ich hatte Lust, diese Sprache für einen Liedtext zu nutzen. Der Klang meiner ostfriesisch-plattdeutschen Muttersprache ist verwandt mit vielen  Sprachen entlang der Nordseeküste. Daraus ergibt sich dann wohl auch, dass meine - oder besser unsere Songs ein wenig an irische, schottische – oder skandinavische Folksongs erinnern. Thematisch sind die Lieder naturgemäß eher im deutschen Norden – und oft am Meer verortet.
Ich sage unsere Lieder, weil  nach der ersten CD „In't blaue Lücht van d' Nörden“, die ich noch alleine verantwortete, die weiteren CDs allesamt Bandproduktionen waren.
2007 haben Matthias Malcher, Ralf Strotmann und ich, das „Otto Groote Ensemble“ gegründet. Seither entwickeln wir unsere Lieder gemeinsam, auch wenn jeder in der Band seinen Schwerpunkt in der gemeinsamen  Arbeit hat. Ralf, unser Bassist und Harmoniesänger, ist der Mann für die Rhythmik und ein hervorragender Arrangeur für unsere Gesangssätze.
Matthias ist der Gitarrist, Banjospieler und Harmoniesänger in unserer Formation. Ohne seine Arbeit als Produzent und Soundmann im Studio wären die vier CDs, die wir bis jetzt gemacht haben, nie entstanden. Seit einiger Zeit steuert  Matthias auch noch einen Teil der Texte für die Lieder bei.
Mich kann man wohl ganz klassisch als Singer/Songwriter bezeichnen. Ich bin zuständig für Gesang, Gitarre, Songauswahl und das Lieder machen.  
War mir am Anfang nicht klar, was ich mit meinem Tun eigentlich erreichen wollte, so weiß ich es heute umso besser. Die Musik gibt mir die Möglichkeit mit Menschen in Kontakt zu kommen, die ich sonst sicher nie treffen würde. Zusammen mit meinen Kollegen kann ich musikalische Ideen entwickeln und umsetzen.  Mit dem Liedermachen, Gitarrenspiel und meinem Gesang erfülle ich mir mein starkes Bedürfnis nach kreativem Tun und bin dabei eigentlich immer auf der Suche nach Wahrhaftigkeit. Wenn ich einen Song singe, will ich das so ehrlich wie es mir möglich ist machen. Ein Sänger kann mit seiner Stimme auf viele technische Mittel zurückgreifen und die Art der Interpretation  kann Inhalte auf den Kopf stellen. Ich singe eigentlich immer nur den Song. Mit gebührender Distanz und ohne artifizieller Stimmtechnik. Ich mag besonders die einfachen, „ehrlichen“ Lieder. Die einem mit einem klaren Bild und einer einfachen Melodie berühren. Die plattdeutsche Sprache war – und ist für diese Art von Liedern ein sehr geeignetes Mittel. Ein Lied in hochdeutscher Sprache stellt ganz andere Anforderungen. Über die ersten Aufnahmen unserer neuen Songs war ich erstaunt.  Sehr befremdet stellte ich fest, dass ich meinen Gesang auf Hochdeutsch als gekünstelt empfand. Erst nach langer und konzentrierter Arbeit ist es mir gelungen, den Liedern einen eigenen Klang zu geben. Soll heißen: Ich konnte mich in der Art des Singens irgendwann wieder selber erkennen.
Zwischen den  Liedern auf Hochdeutsch und den plattdeutschen Songs ist für mich nun kein Bruch mehr. Auch wenn sie sich naturgemäß unterscheiden. Ein Text auf Hochdeutsch malt auf eine andere Art ein Bild als ein Text auf Platt. Mit den Songs von unserer neuen CD „ Stein aus Gold“ haben wir, so denke ich, unsere Palette sehr gut erweitert.

   

Ik bün tohuus in’t blaue Lücht vand’t Nörden

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Thorsten Börnsen führte 2009 kurz vor einem Livekonzert beim NDR ein Interview mit mir, in dem viel über meine künstlerischen Intentionen zu erfahren ist.

 

 

Ich wünsch mir, du wärst hier

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Das Otto Groote Ensemble zu Gast bei Dirk Meißner in der Sendung Ansichten von Radio Bremen

   

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| Freitag, 22. September 2017 || Designed by: LernVid.com |